Eisessig ist einfach eine konzentrierte Version einer Essigsäurelösung. Essigsäure enthält einen hohen Wasseranteil und liegt in verdünnter Form vor. Eisessig enthält weniger als 1 % Wasser und ist konzentriert.

Unterschiede in den Eigenschaften
Eisessig:
Eisessig (GAA) ist eine wasserfreie Essigsäure, die bei niedrigen Temperaturen zu einer eisähnlichen Form erstarrt und üblicherweise als Eisessig bezeichnet wird. Es hat einen Flammpunkt von 39 Grad und einen Explosionsbereich von 4,0 % bis 16,0 %. Die maximal zulässige Konzentration in der Luft sollte 25 mg/m³ nicht überschreiten. Da sich Eisessig beim Gefrieren ausdehnt, kann es zum Platzen von Behältern kommen.
Essigsäure:
Essigsäure ist eine farblose Flüssigkeit, die etwa 98 % Eisessig enthält und einen stechenden Essiggeruch hat. Bei 20 Grad hat es einen Dampfdruck von 1,5 kPa, eine relative Dichte von 1,050 und eine Viskosität von 1,22 mPa·s. Reine Essigsäure verfestigt sich unterhalb ihres Schmelzpunkts zu eisähnlichen Kristallen.
Besondere Merkmale
Eisessig:
Eisessig (GAA)ist nach seiner Tendenz benannt, bei niedrigen Temperaturen zu eisähnlichen Kristallen zu gefrieren. Während des Gefrierens kann die Volumenausdehnung den Druck auf die Behälter erhöhen, was besondere Sicherheitsvorkehrungen erfordert. Sein Flammpunkt liegt bei 39 Grad, der Explosionsbereich liegt bei 4,0 %–16,0 % und die maximale Luftkonzentration beträgt 25 mg/m³, was einen sorgfältigen Umgang erforderlich macht.
Essigsäure:
Essigsäure ist eine farblose Flüssigkeit mit starkem Essiggeruch. Bei 20 Grad beträgt sein Dampfdruck 1,5 kPa, seine relative Dichte 1,050 und seine Viskosität 1,22 mPa·s. Essigsäure wird in der Lebensmittelindustrie häufig als Säureregulator, Säuerungsmittel, Beizmittel und Geschmacksverstärker verwendet und ist außerdem ein wichtiger Rohstoff für Arzneimittel, Farbstoffe, Pestizide und andere organische Synthesen.





